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Gesundheitsnews



Ab in die Schule: zahngesunde Schultüte für ABC-Schützen
Ab in die Schule: zahngesunde Schultüte für ABC-Schützen

Ob selbstgebastelt oder gekauft: In die Schultüte kommt ein bunter Mix aus Dingen, die Kindern Freude bereiten. Aber Vorsicht: Lieber einige wenige ausgewählte Süßigkeiten statt zu viel Zucker! Auch von vorab gefüllten Schultüten, die Eltern fix und fertig kaufen können, ist abzuraten. Sie enthalten meist viele ungesunde Süßigkeiten und Spielwaren, deren Qualität unklar ist. Klar zu empfehlen ist Nützliches für Schulalltag oder Freizeit. Die proDente Checkliste liefert viele Ideen, über die sich ABC-Schützen garantiert freuen.

„Die Checkliste für eine zahngesunde Schultüte enthält viele Tipps mit Alternativen zu klassischen Süßigkeiten“, erklärt Dirk Kropp, Geschäftsführer der Initiative proDente e.V. „Je nach Interessen ihres Kindes können sich Eltern aus fünf unterschiedlichen Kategorien Anregungen holen.“ So sind hier Klassiker wie Fussball und Malkreide zu finden. Wie wäre es mit der ersten Armbanduhr oder einem Schlüsselanhänger in der Schultüte? So unterstützen Eltern die zunehmende Selbständigkeit ihrer Kinder. In ein pfiffiges Freundebuch können sich die neuen Klassenkameraden gleich eintragen. Aber auch nützliche Dinge rund um das Lernen stehen hoch im Kurs: Angehende Schulkinder freuen sich über lustige Aufkleber mit ihrem Namen für Hefte und Bücher, einen schicken Stift oder ein buntes Mäppchen mit Stiften zur Einschulung.

Nur ausgewählte Süßigkeiten in die Tüte Kinder lieben Süßes und es ist nichts dagegen einzuwenden, ihnen den Einstieg in den Ernst des Lebens mit einer gut gefüllten Schultüte zu versüßen. Eltern sollten jedoch bewusst auswählen, welche Dinge sie in der Schultüte schenken möchten. Denn der in herkömmlichen Süßigkeiten enthaltene Zucker ist Nährstoff für Bakterien und kann so Zahnkaries verursachen. Daher entweder nur eine gute Handvoll der Lieblingssüßigkeiten des Kindes in die Schultüte legen oder als zahnfreundliche Alternative auf zuckerfreie Produkte zurückgreifen. Diese sind mit dem Siegel „Zahnmännchen“ gekennzeichnet. Den Inhalt der Zutatenliste anzuschauen, lohnt in jedem Fall!

Gesunde Zähne: kostenfreie Kinderbücher bei proDente Auch ideal für die zahngesunde Schultüte: Die beiden altersgerecht illustrierten Kinderbücher der Initiative proDente rund um gesunde Zähne. proDente wendet sich mit diesen Büchern bewusst an Kinder im Grundschulalter. Denn Zähne ohne Karies sind für eine gesunde Entwicklung von Kindern ungeheuer wichtig. Milchzähne und die bleibenden Zähne haben eine wesentliche Funktion beim Sprechen und um gesund zu essen. Das Wissen über gesunde Zähne und Zähneputzen ist dafür zentral. Interessierte können die Kinderbücher für die zahngesunde Schultüte kostenfrei bei proDente bestellen.



Patientenwohl muss im Mittelpunkt stehen
Holetschek erneuert Kritik an Investoren-MVZ

Der bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek sieht Risiken durch den Vormarsch investorengetragener Medizinischer Versorgungszentren (iMVZ).

„Das Patientenwohl muss auch weiterhin im Mittelpunkt zahnärztlichen Handelns stehen. Deshalb treibt mich eine Sorge um – die Sorge vor einem ungebremsten und unumkehrbaren Wachstum investorengetragener Medizinischer Versorgungszentren“, schreibt Holetschek in einem Editorial für das Bayerische Zahnärzteblatt, das heute (15.07.) erscheint.

Alleine in Bayern hat sich die Zahl zahnmedizinischer MVZ von 2015 bis 2022 von 87 auf 230 erhöht. Viele davon sind in der Hand internationaler Investoren.

„Dort, wo nicht mehr der Patient, sondern die Rendite im Fokus steht, können MVZ die Versorgungssicherheit gefährden. So kann eine flächendeckende Versorgung bedroht sein, wenn Investoren Versorgungskapazitäten tendenziell in lukrative Ballungsräume verlagern. Zudem ist zu befürchten, dass nicht mehr das gesamte Behandlungsspektrum abgebildet wird, sondern ein Fokus auf gut skalierbare, umsatzsteigernde Leistungen gelegt wird“, warnt der Minister.

In seinem Gastbeitrag fordert Holetschek das Bundesgesundheitsministerium erneut auf, sich des Themas anzunehmen und so schnell wie möglich eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe einzurichten. Die Diskussionen über die künftigen Rahmenbedingungen für investorengetragene MVZ müssten bundesweit geführt werden. Leider sei die Berliner Ampel bisher untätig geblieben. „Ich werde bei diesem Thema aber nicht nachlassen – denn einen weiteren Zeitverzug können wir uns nicht leisten“, so Holetschek.



Fünf Zahncremes sind sehr gut
Zahnpasta

Regelmäßiges Putzen ist wichtig für gesunde Zähne. Welche Zahncremes sich dafür am besten eignen, hat die Stiftung Warentest für die Juli-Ausgabe der Zeitschrift test untersucht. Von 31 getesteten Pasten schützen 4 nicht ausreichend vor Karies, ihnen fehlt Fluorid. Viele andere enthalten den kritischen Farbstoff Titandioxid. Fünf sehr gute Zahncremes kommen ohne diesen aus.

Das strahlende Weiß der Zahnpasta erreichen die Hersteller häufig mit dem Farbstoff Titandioxid. Doch ab August 2022 ist das Pigment EU-weit in Lebensmitteln verboten. Es steht im Verdacht, das Erbgut zu schädigen, wenn es in den Körper gelangt. In Kosmetika ist es weiterhin erlaubt. Von den 31 getesteten Zahncremes enthalten 21 Titandioxid. Da Zahncreme beim Putzen zum Teil verschluckt werden kann und Titandioxid für die Zahnpflege unnötig ist, rät die Stiftung Warentest aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes zu Zahnpasten ohne den Farbstoff.

Für unverzichtbar hält das Expertenteam der Stiftung Warentest dagegen Fluorid. Es stärkt den Zahnschmelz und macht ihn widerstandsfähiger gegen Säuren, die von Plaque-Bakterien gebildet werden. In vier Zahncremes ist der wichtigste Inhaltsstoff zur Kariesvorbeugung nicht enthalten. Die Tester bewerten sie daher mit mangelhaft. Immerhin fünf Pasten sind sehr gut. Sie beugen sehr gut Karies vor und beinhalten kein kritisches Titandioxid. Die günstigsten kosten sogar weniger als 1 Euro pro 100 Milliliter: Dontodent Zahncreme antibakteriell von dm und Bevola Zahncreme fresh von Kaufland.

Die ausführlichen Ergebnisse zum Zahnpasta-Test finden sich in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift test und unter www.test.de/zahnpasta.