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Gesundheitsnews



Zahnheilkunde-GmbHs bergen berufsrechtliche Risiken und Gefahren für Patienten
Vorstand der Bundeszahnärztekammer fordert Maßnahmen

Die Ausübung der Zahnheilkunde kann auch durch Zahnheilkundegesellschaften, etwa Zahnheilkunde-GmbHs, erfolgen. Die Gründer versprechen sich davon Größenvorteile und Verbundeffekte und nicht zuletzt die „gezielte Hereinnahme von Fremdkapital“. Neben diversen, vormals noch nicht voraussehbaren Problemen, zeigen sich nun auch deutlich die berufsrechtlichen Schwachstellen:
Die Berufsordnungen der (Landes-)Zahnärztekammern regeln für jeden Zahnarzt verbindlich dessen Verhalten. Die Festlegung der Berufspflichten dient u.a. dazu, die Qualität der zahnärztlichen Tätigkeit im Interesse der Gesundheit der Bevölkerung sicherzustellen, berufswürdiges Verhalten zu fördern und berufsunwürdiges Verhalten zu verhindern – kurz, dem Patientenschutz.

Erfolgt die Ausübung der zahnärztlichen Tätigkeit in der Rechtsform einer juristischen Person, kann die Einhaltung des patientenschützenden Berufsrechts nicht durch die Kammer überwacht werden, denn juristische Personen sind nicht Mitglieder der Zahnärztekammern.
„Die Erfahrung zeigt, dass aber gerade Großstrukturen eine Tendenz zur Gewinnmaximierung unter Inkaufnahme von Über-, Unter- oder Fehlversorgung haben, insbesondere dann, wenn diese Strukturen in den Einfluss von ausschließlich gewinnorientierten Großinvestoren geraten“, so der Präsident der Bundeszahnärztekammer (BZÄK), Dr. Peter Engel. „Tendenzen, denen mit den Mitteln des Berufsrechts effektiv und nachhaltig begegnet werden könnte.“

Aus diesem Grund hat sich der BZÄK-Vorstand in seiner Sitzung vom 24. Oktober auf folgende Forderungen verständigt:
Um den Kammern die Möglichkeit zu geben, ihrer Gemeinwohlverpflichtung Rechnung zu tragen, ist zum einen für die Pflichtmitgliedschaft der juristischen Personen in den (Landes-)Zahnärztekammern Sorge zu tragen. Zum anderen ist den Risiken von Fehlanreizen durch den Einfluss von renditeorientierten Kapitalgebern durch gesetzgeberische Maßnahmen zu begegnen.
Beides ist unerlässlich, um einen umfassenden Schutz der Patienten vor Fehlentwicklungen zu gewährleisten, unabhängig davon, ob die zahnärztliche Leistung von einem Einzelzahnarzt oder einer juristischen Person erbracht wird. Aktueller ARD-Beitrag zum Thema: www.ardmediathek.de



Gepflegter Zahnersatz und Mundgesundheit trotz Handicap
Das Kuratorium perfekter Zahnersatz (KpZ) informiert: Die Mundgesundheit beeinflusst die allgemeine Gesundheit in einem hohen Maße. Die Zahn- und Prothesenpflege ist auch für pflegebedürftige Menschen unverzichtbar. Betroffene, Angehörige und Pflegepersonal können mit einigen Maßnahmen viel erreichen.

Werden Menschen pflegebedürftig, gerät häufig die Zahn- und Prothesenpflege in den Hintergrund. Sehkraft und Feinmotorik nehmen ab. Zähne und Zahnersatz können vom Betroffenen oft nicht mehr gründlich gereinigt werden. Die Mobilität ist eingeschränkt; Patienten werden gebrechlicher. Zahnarztbesuche fallen schwer oder werden unmöglich. Zudem müssen Betroffene oft Medikamente nehmen, die einen geringeren Speichelfluss
als Nebenwirkung haben. Dies alles kann die Mundgesundheit stark beeinträchtigen.

Enger Zusammenhang: Mundsituation und Gesundheitszustand

Ein Teufelskreis – kranke Zähne (z. B. Karies), verunreinigte oder schlecht passende Prothesen, entzündetes Zahnfleisch (Gingivitis) oder ein erkrankter Zahnhalteapparat (Parodontitis) können sich negativ auf den Körper auswirken. Gelangen beispielsweise krankmachende Bakterien – ausgelöst durch eine aggressive Zahnfleischentzündung oder Karies – in den Blutkreislauf, können Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfälle oder Lungenerkrankungen begünstigt werden. Außerdem beeinflussen schlechte Mundverhältnisse die Blutzuckerwerte bei Diabetes. Zusätzlich vermindern viele Medikamente
den Speichelfluss; das Kariesrisiko steigt. Deshalb ist eine gute Zahn-, Zungen- und Prothesenhygiene auch bei pflegebedürftigen Menschen wichtig.

Hinweis: Ein Zahnersatz schützt nicht vor krankhaften Veränderungen in der Mundhöhle.
Gute Reinigung, Pflege und regelmäßige Kontrollen sind unverzichtbar. Eine schlecht passende Prothese kann fatale Folgen haben. Schmerzhafte Druckstellen oder ein lockerer Sitz erschweren die Nahrungsaufnahme. Wer nur noch Suppen, weiches Brot oder Joghurt zu sich nimmt, statt auch Möhren, Äpfel oder Vollkornbrot zu essen, kann an Mangel- und Unterernährung leiden. Die Unterversorgung von Mineralien und Nährstoffen wirkt sich negativ auf die Gesamtgesundheit aus.

Hinweise und Tipps für den Alltag

Was also tun, um diesen Szenarien vorzubeugen? Professorin Ina Nitschke, Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat des Kuratoriums perfekter Zahnersatz (KpZ) und Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Alterszahnmedizin sagt: „Menschen mit Pflegebedarf benötigen spezielle Angebote in der zahnärztlichen Versorgung. So sollten z. B. zusätzlich zu Zahnärzten und Zahntechnikern auch Pflegepersonal sowie Angehörige für die Problematik sensibilisiert sein und den Betroffenen unterstützen.“ Ob Patient, Angehöriger oder Pflegepersonal: „Jeder sollte sich so früh wie möglich mit der Herausforderung, eine gute Mundgesundheit trotz Pflegebedürftigkeit zu erreichen, auseinandersetzen“, erklärt die Professorin. Für Gesundheit und Wohlbefinden ist es wichtig, dass sich in jedem Alter der Mund, die Zähne und das Zahnfleisch in einem guten Zustand befinden und ein Zahnersatz voll funktionstüchtig ist.

Für Zähne oder Zahnersatz gilt auch im Alter: Zweimal am Tag gehören mindestens fünf Minuten der Mundpflege. Empfohlen ist eine Pflegeroutine für Zähne und Zahnersatz als fester Bestandteil der Körperhygiene im Tagesablauf. Angehörige oder Pflegekräfte sollten den Patienten motivieren, sich aktiv einzubringen. Patienten, die Probleme mit der Feinmotorik haben, können Zahnbürsten mit einem verstärkten Griff verwenden. Oft kann die elektrische Zahnbürste eine Erleichterung sein. Zudem ist die Reinigung der Zahnzwischenräume nicht zu unterschätzen. Hier können Speisereste hängenbleiben – ein Nährboden für krankmachende Bakterien. Karies und/oder Entzündungen sind die Folge. Gegebenenfalls unterstützen oder übernehmen Angehörige oder das Pflegepersonal die Mundhygiene.

Hinweise für Angehörige und Pflegepersonal: Einmal-Handschuhe tragen. Abnehmbaren Zahnersatz dem Mund entnehmen und separat säubern. Zähne und Zahnfleisch sanft in kreisenden Bewegungen reinigen. Gegebenenfalls kann ein Mundöffner (z. B. ein halbierter Korken) hilfreich sein.

Pflege der Zahnprothese

Der Zahnprothese ist hohe Aufmerksamkeit zu widmen. Ebenso wie natürliche Zähne ist diese mindestens zweimal am Tag zu reinigen. Es empfiehlt sich, eine Zahnprothesenbürste und lauwarmes Wasser mit einem milden Spülmittel oder Seife zu verwenden.
Eine Zahnprothesenbürste hat zusätzlich ein längeres Borstenbüschel mit dem auch die untersichgehenden Stellen an der Prothese erreicht werden. Diese Zahnprothesenbürste darf allerdings nicht im Mund angewendet werden, die Borsten sind zu hart und würden sonst die zarte Mundschleimhaut verletzen. Die Prothese über Nacht in ein Glas mit Wasser legen? Nein. Wird die Prothese nachts dem Mund entnommen, ist sie trocken aufzubewahren und am Morgen vor dem Einsetzen mit Wasser zu befeuchten. Für den Fall, dass die Reinigung der Prothese an das Pflegepersonal delegiert werden muss oder bei Patienten mit Demenz, empfiehlt sich eine Prothesenbeschriftung. Im Dentallabor wird der Name des Patienten in die Prothese eingearbeitet. Wichtig ist eine regelmäßige Kontrolle des Zahnersatzes durch den Zahnarzt. Geprüft werden Passung, Funktionsfähigkeit des Zahnersatzes, allgemeine Mundgesundheit. Etwaige Entzündungsquellen werden beseitigt.

Aktuelle G-BA-Richtlinie regelt Details

In seiner aktuellen Richtlinie vom Oktober 2017 nahm sich der G-BA (Gemeinsamer Bundesausschuss) als oberstes Beschlussgremium der Selbstverwaltung von Ärzten, Zahnärzten, Psychotherapeuten, Krankenhäusern und Krankenkassen dieses brisanten Themas an. Demnach haben ab 1. Juli 2018 gesetzlich Krankenversicherte, die einem Pflegegrad nach §15 SGB XI zugeordnet sind oder Eingliederungshilfe nach § 53 SGB XII erhalten, Anspruch auf Leistungen zur Verhütung von Zahnerkrankungen – unabhängig davon, ob die Behandlung in einer stationären Einrichtung, zu Hause oder in der Praxis stattfindet. Als Leistungen inbegriffen sind das Erfassen eines Mundgesundheitsstatus, das Erstellen eines individuellen Mundgesundheitsplans, das Aufklären über die Mundgesundheit und das halbjährliche Entfernen harter Zahnbeläge.

Prof. Ina Nitschke rät abschließend: „Ältere Patienten sollten sich in kurzen Intervallen dem Zahnarzt vorstellen und mit einer professionellen Zahnreinigung möglichen Putzdefiziten vorbeugen. Zudem ist eine regelmäßige professionelle Reinigung der Prothesen durch den Zahntechniker zu empfehlen. Oft können kleinere Probleme schnell und ohne viel Aufwand behoben werden.“



Neues MHH-Patent: Fester Zahnersatz trotz massiven Knochenschwunds
Einer von 21 Patienten, die mit dem neuen Gerüstimplantat versorgt wurden: Dr. Richard I. (Mitte) mit Professor Gellrich (links) sowie Dr. Rahlf.

MHH-Zahnklinik entwickelt funktionsstabiles Gerüstimplantat / Neue Hoffnung auch in sehr schwierigen Fällen
Feste und funktionstüchtige Zähne bedeuten Lebensqualität. Problemlos sprechen und singen, genussvoll essen und schmecken, lachen und attraktiv aussehen – ohne Zähne ist das alles nicht möglich. Wenn Zähne verloren gehen, gibt es verschiedene Möglichkeiten sie zu ersetzen. Ein Beispiel sind Implantate. Doch festsitzender Zahnersatz kann nur geschaffen werden, wenn noch genügend Kieferknochen als Basis vorhanden ist. Ansonsten muss sich die Patientin oder der Patient zunächst einem monatelangen komplizierten Verfahren mit Knochenaufbau unterziehen. An der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (MKG) der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) setzen die Ärzte stattdessen auf eine neue Methode: Sie implantieren ein funktionsstabiles einteiliges Gerüst, in das der Zahnersatz gesetzt wird. „Mit diesem Verfahren können wir auch Patienten in scheinbar hoffnungslosen Situationen zu einem festen Gebiss verhelfen“, erklärt Professor Dr. Dr. Nils-Claudius Gellrich, Direktor der MKG-Klinik. Die Methode wurde patentiert, sie wird zurzeit nur in der MHH angeboten.

Feinverzweigtes Gerüstimplantat aus Titan

„Es gibt unterschiedliche Gründe für den Schwund von Knochenmaterial“, erläutert Professor Gellrich. „Das können beispielsweise Entzündungen, Tumore, Unfälle oder auch angeborene Defekte sein.“ Wenn jahrelang Zähne fehlen und die Kieferknochen nicht mehr durchs Kauen beansprucht werden, kann das ebenfalls zum Abbau führen. Um den betroffenen Patienten eine schnelle und sichere Lösung für festsitzenden Zahnersatz bieten zu können, hat Professor Gellrich gemeinsam mit dem Zahnarzt Dr. Björn Rahlf das funktionsstabile einteilige Gerüstimplantat entwickelt. Das feinverzweigte Gerüst aus Titan, das den Patienten über die Mundhöhle implantiert wird, ersetzt den fehlenden Kieferknochen und beinhaltet zugleich auch schon die Implantat Pfosten für die Zähne. Das Gerüst wird durch viele kleine Schrauben an verschiedenen Stellen mit dem verbliebenen Knochenmaterial verbunden. „So wird der Druck auf den Knochen gut verteilt“, erläutert Dr. Rahlf.

Schon nach sechs Wochen festsitzende Zähne

Der Patient bekommt zunächst eine provisorische Prothese. Nach einer Einheilungszeit von etwa sechs Wochen wird die Prothese durch festsitzende Zähne ersetzt. „Rein funktional könnten die Patienten am selben Tag ein Schnitzel essen“, sagt Professor Gellrich. Die neue patientenspezifische Lösung kann für den Ober- und den Unterkiefer umgesetzt werden. „Das Verfahren eignet sich besonders für ältere und auch für sehr kranke Patienten, die sich nicht dem langwierigen Prozess des Knochenaufbaus mit eigenem Knochenmaterial aus dem Beckenkamm oder der Wade unterziehen wollen“, erklärt Dr. Rahlf, der in seiner Zahnarztpraxis in Rendsburg bereits seit 20 Jahren Zahnimplantationen vornimmt und die Bedürfnisse und Nöte der Patienten kennt. Gerüstimplantat wird für jeden Patienten maßgeschneidert hergestellt Seit mehr als 20 Jahren beschäftigt sich Professor Gellrich mit dem Einsatz der computer-assistierten Chirurgie (CAS), die auch bei dem neuen Verfahren eine Rolle spielt. Mithilfe von dreidimensionalen Bildgebungen und Rekonstruktionen am Bildschirm ist es möglich, das Gerüstimplantat patientenspezifisch zu planen. „Wir können vorher schon sehen, wie das Endergebnis einmal aussehen wird“, sagt Professor Gellrich. Der Patient macht mit seinem individuellen Knochenzustand die Vorgaben für das Implantat. Auch die Herstellung des Gerüsts erfolgt digital. Es wird in einem Laserschmelz-Verfahren in 3D-Technik gefertigt. Kooperationspartner der Klinik ist dabei die KLS Martin Group.

Bereits 21 Patienten versorgt

Im Jahr 2015 wendete Professor Gellrich das Verfahren erstmals an. Seitdem wurden in der MKG-Klinik insgesamt 21 Patienten erfolgreich mit dem funktionsstabilen einteiligen Gerüstimplantat versorgt. Zu ihnen gehört auch Dr. Richard I. (71) aus der Nähe von Hamburg. Nachdem der Mediziner schon jahrzehntelang immer wieder unter Schmerzen gelitten hatte, wurde bei ihm Anfang 2011 ein gutartiger Tumor im rechten Oberkiefer diagnostiziert und entfernt. Doch bereits Ende des Jahres trat die Geschwulst an derselben Stelle wieder auf – Dr. I. musste erneut operiert werden. „Offenbar war der Herd auch diesmal nicht vollständig beseitigt, denn fünf Jahre später bekam ich erneut Beschwerden in dem Bereich“, erinnert sich der Patient.

Verfahren auch für komplizierte Fälle

Diesmal wandte er sich an die MHH-Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie. Dort wurde ihm in Oktober 2016 in einer weiteren Operation der halbe Oberkiefer entfernt. Der entstandene Raum wurde vorübergehend mit Weichteilgewebe gefüllt. Da bei dem Patienten auf der rechten Seite nun überhaupt kein Oberkieferknochen mehr vorhanden war, mussten die Chirurgen in diesem Fall ausnahmsweise doch einen Knochenaufbau durchführen, um wenigstens eine minimale Basis für das Gerüstimplantat zu schaffen. Nachdem die Knochenstückchen aus dem Beckenkamm eingewachsen waren, konnte im Mai 2018 das Gerüst eingesetzt werden. „Zurzeit habe ich noch einen provisorischen Zahnersatz und gewöhne mich daran, wieder beidseitig zu kauen“, erklärt Dr. I. In den nächsten Wochen soll er dann seine endgültigen Zähne bekommen. „Ich bin optimistisch, dass mein Problem dann endgültig gelöst ist“, sagt der Mediziner.

Individualisierte Medizin – auch für die Rekonstruktion der Augenhöhle

Das funktionsstabile Gerüstimplantat hat, außer, dass in den allermeisten Fällen auf einen Knochenaufbau verzichtet werden kann, zwei weitere große Vorteile. „Zum einen kann jeder erfahrene Zahnarzt in einer niedergelassenen Praxis damit umgehen und die Zähne in die Implantat Pfosten setzen. Und zum anderen können die Zähne und auch das gesamte Gerüst jederzeit wieder entfernt werden, falls es zu erneuten Komplikationen kommt“, erläutert Professor Gellrich. Der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurg setzt das Verfahren seit vielen Jahren auch zur Rekonstruktion der Augenhöhle ein – auf diesem Gebiet gibt es bereits zahlreiche Nachahmer in USA, Australien und Mexiko, die sich ihr Know-how in Hannover geholt haben. „In der Methode steckt der Kerngedanke der individualisierten Medizin, sie wäre durchaus auch auf andere chirurgische Bereiche übertragbar“, ist sich Professor Gellrich sicher.