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Gesundheitsnews



Mit der richtigen Ernährung gegen Parodontitis
Osterholz-Scharmbeck (OHZ), den 04.12.2017

Über die Auswirkungen von Zucker auf die Zähne braucht man an dieser Stelle nicht weiter zu schreiben. Untersucht wurde in den vergangenen Jahren hingegen, welche Nahrungsmittel positive Auswirkungen bei parodontalen Entzündungsprozessen haben. Die Ergebnisse werden diejenigen, die sich mit ausgewogener Ernährung auskennen, größtenteils sicher nicht überraschen.

• Verzicht auf einfache, kurzkettige Kohlenhydrate: Dazu gehören Weißmehlprodukte, Zucker, Säfte, Süßgebäcke. Durch die Verarbeitung von Getreide zu Weißmehl z.B. fallen Ballaststoffe weg. Ein stärkerer Blutzuckeranstieg und damit verbundener Insulinanstieg sind die Folge. Erhöhte Insulinausschüttung wiederum zieht stärkere Entzündungsprozesse nach sich, und eine Parodontitis ist ja genau dies. Weißmehle gelten zudem als Dickmacher.

• Gesättigte Fettsäuren, Omega-6- und Transfettsäuren scheinen auch mit einem häufigen Auftreten von Parodontitis einherzugehen. Diese sind vor allem in Frittiertem, Butter, Margarine, Käse, Sonnenblumenöl vorhanden. Die Einnahme oder Nahrungsaufnahme von Omega-3-Fettsäuren kann hingegen gingivale und parodontale Entzündungen reduzieren. Enthalten sind diese z.B. in Seefisch, Leinöl, Walnüssen oder natürlich Fischölkapseln.

• Gut für eine gesunde Funktion von Stoffwechsel und Immunsystem sind die Mikronährstoffe in Früchten, Hülsenfrüchten, Gemüse, Samen, Nüssen. Sie enthalten eine Menge Mineralien sowie anti-entzündliche Fette. Die Mehreinnahme dieser Mikronährstoffe wird mit einem geringeren Vorkommen von Parodontitis assoziiert.

• Nitrathaltige Pflanzen wie Spinat, Rote Bete, Kohl, Ruccola oder Salat wirken im Körper als Stickstoffmonoxid in anti-entzündlicher Form. Dies gilt aber ausdrücklich nur für pflanzliche, nitratreiche Kost.

• Die Einnahme von Ballaststoffen wie in Kleie, Hülsenfrüchten, Obst und Gemüse enthalten soll anti-entzündlich und probiotisch wirken. Diese Ballaststoffe senken auch das Cholesterin, das wiederum mit Parodontitis in Verbindung gebracht wird.

Überraschend ist diese Auflistung sicher nicht, entspricht sie doch so ziemlich der Empfehlung für ausgewogene Kost. Man tut also damit nicht nur etwas Gutes für die Zähne, sondern den ganzen Körper. Dann mal guten Appetit!

Mundspüllösungen
Kein Ersatz fürs Zähneputzen, aber eine gute Ergänzung

Es gibt viele Gründe, eine Mundspüllösung zu benutzen. Sie kann Karies und Zahnfleischentzündungen verhindern und mit kräftigem Spülen auch schwer zugängliche Zahnzwischenräume erreichen. Die Ursachen von Mundgeruch können sie nicht beheben, das kann nur der Zahnarzt. 5 von 20 häufig verkauften Mundspüllösungen kassierten gerade von der Stiftung Warentest die Note Mangelhaft, weil sie zu viel versprechen.

Auf 12 von 20 Produkten im Test ist Verlass, denn sie beugen Karies, Zahnbelag und Zahnfleischentzündungen vor. Sie können das Zähneputzen zwar nicht ersetzen, es aber gut ergänzen – Mundspüllösungen sind zum Beispiel sinnvoll für alle, die eine feste Zahnspange tragen oder ihre Zähne manuell nicht mehr optimal reinigen können.

Das enthaltene Fluorid schützt nachweislich vor Karies, indem es die Zahnoberfläche mineralisiert. Zinksalze und Chlorhexidin bekämpfen Bakterien und wirken gegen Zahnbelag. Ätherische Öle sind pflanzlichen Ursprungs und können ebenfalls eine antibakterielle Wirkung haben.

Ein gutes Mittel findet man laut der Stiftung Warentest schon für 15 Cent pro 100 Milliliter. Die drei mit Abstand teuersten Mittel schnitten hingegen nur mangelhaft ab. Sie werben mit dem Wirkversprechen Schutz vor Karies und Zahnfleischentzündungen, das sie nicht einhalten, weil entsprechende Wirkstoffe fehlen.

Ein paar Tipps haben die Stiftung-Warentest-Experten auch noch: Mundspüllösungen sollten nicht verdünnt und nicht heruntergeschluckt werden. Kinder beherrschen das Ausspucken erst ab etwa 6 Jahren – ab diesem Alter können sie eine Mundspüllösung verwenden. Auch bei putzfaulen Teenagern sind die Lösungen eine gute Ergänzung bei der Mundhygiene.

Der Test Mundspüllösungen findet sich in der Januar-Ausgabe der Zeitschrift test und ist online unter www.test.de/mundspuelungen abrufbar.

Studie: Karies ist nicht erblich
Faule Zähne durch Faulheit?

Karies ist vor allem bei Kindern ein Problem. Unklar blieb bislang, welche Rolle die Gene bei der Zahnfäule spielen. Eine neue Studie liefert nun Antworten.

Zucker und Milchgebiss: eine denkbar ungünstige Kombination. Denn vor dem Zahnwechsel weisen Kinderzähne nur einen halb so dicken Zahnschmelz auf wie danach. Ein leichtes Ziel also für Bakterien, die sich von Zucker ernähren. „Wir müssen regelmäßig Kleinkinder in Vollnarkose behandeln, um ihr Gebiss zu sanieren“, beklagt der Münchner Kinderzahnmediziner Jan Kühnisch.

Rolle der Gene nimmt im Laufe der Kindheit stark ab

Bislang blieb unklar, welche Rolle Gene und Umwelteinflüsse bei der Entstehung von Karies spielen. Zwar zeigte sich in Untersuchungen an Zwillingen, dass die Bakterienflora im Mund durch das Erbgut vorgegeben ist. Eine neue Studie mit fast 500 Zwillingspärchen im Alter von fünf bis elf Jahren relativiert das jedoch: Demnach unterscheiden sich die Karies-Bakterien auch bei Zwillingen. Zudem nahmen die sonstigen Gemeinsamkeiten der Mundflora schon in den ersten Lebensjahren ab. Je älter die Kinder waren, desto eher bestimmten Ernährung und Zahnpflege die Gesundheit ihrer Beißer.

Eltern müssen auf gute Ernährung und Zahnpflege achten

Die gute Nachricht: Da die Gene keine große Rolle spielen, lässt Karies sich leichter verhindern als bislang angenommen. In der Pflicht stehen dabei die Eltern: Zuckerhaltige Lebensmittel wie etwa Fruchtsäfte sollten möglichst selten auf dem Kinder-Speiseplan stehen. Beim Zähneputzen (mindestens zwei Mal täglich mit einer fluoridhaltigen Zahnpasta) ist die Dauer entscheidend, zwei Minuten sind das Minimum! Auch zuckerfreie Kaugummis helfen, indem sie den Speichelfluss nach den Mahlzeiten anregen.

Weitere Tipps zur Zahnhygiene erhalten Sie hier:

    Das 1 x 1 der guten Zahnpflege
    Hilfsmittel zur Mundhygiene


Quelle: Süddeutsche Zeitung